Föderalismus-Preis 2021 geht an Antonios Souris, Julian Lahner und Katrin Praprotnik

Der Preis für Föderalismus- und Regionalforschung 2021, ausgeschrieben von den Landtagspräsidentinnen und -präsidenten der österreichischen Bundesländer und Südtirols sowie dem Institut für Föderalismus, wird an Antonios Sours von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Julian Lahner (Universität Innsbruck) sowie Katrin Praprotnik von der Donau-Uni Krems verliehen. Die Preisträger konnten sich in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld gegen weitere Bewerberinnen und Bewerber durchsetzen. Wie bereits im Jahr 2020 wurden wieder drei verschiedene PreisträgerInnen gekürt.

Antonios Souris
Dr. Antonios Souris war von 2017 bis Februar 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In dieser Zeit verfasste er dort auch die mit dem Föderalismus-Preis 2021 ausgezeichnete Dissertation mit dem Titel: „Europapolitik im föderalen Haus. Abstimmungsverhalten im Ausschuss für Fragen der Europäischen Union des Bundesrates“. Seit März 2021 arbeitet Dr. Souris als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freie Universität Berlin und widmet sich dort dem Forschungsprojekt „Political cohesion under conditions of fiscal scarcity – German federalism in the time of COVID-19“.

Julian Lahner
Mag. Dr. Julian Lahner absolvierte an der Universität Innsbruck sein Diplomstudium (Lehramt) Geschichte, Sozialkunde, Politische Bildung sowie Katholische Religion mit Sonderprüfungen aus Philosophie. Im Juli 2019 schloss er an der Uni Innsbruck schließlich auch sein Doktoratsstudium der Philosophie im Kerngebiet Geschichte der Frühen Neuzeit ab. Sein Dissertationsprojekt „Stände und landesfürstliche Herrschaft in Tirol, 1756-1790“ wurde mit dem Föderalismuspreis 2021 ausgezeichnet. Nunmehr ist er als Freier Historiker tätig und geht einer Lehrtätigkeit in den Fächern Geschichte und Philosophie am Realgymnasium von Bozen nach.

Katrin Praprotnik
Mit Dr.in Katrin Praprotnik wird im Jahr 2021 auch eine Arbeit aus dem Bereich der Politikwissenschaften ausgezeichnet. Nach ihrer Zeit als Universitätsassistentin an der Uni Wien arbeitete Frau Praprotnik als wissenschaftliche Mitarbeitern (post-doc) an der Universität Hamburg (Juni 2015 – Dezember 2017). Seit Jänner 2018 ist sie Projektleiterin des Austrian Democracy Lab (ADL) an der Donau-Universität Krems. Mit ihrer (gemeinsam mit Flooh Perlot und Daniela Ingruber ausgearbeiteten) Projektarbeit mit dem Titel: „Satisfaction with Democracy. Insights from sub-national politicians in Austria“ konnte sie die Jury überzeugen.


Ausführliche Zusammenfassungen der preisgekrönten Arbeiten sind im Föderalismus-Blog unter folgenden Links abrufbar:
Regierung oder Opposition. Die Rolle im System beeinflusst die Demokratiezufriedenheit
von Katrin Praprotnik, 08.06.2021

Europapolitik im föderalen Haus - Abstimmungsverhalten im EU-Ausschuss des deutschen Bundesrates
von Antonios Souris, 14.06.2021

Stände und landesfürstliche Herrschaft in Tirol, 1756-1790
von Julian Lahner, 15.06.20201