Föderalismus
Föderalismus ist ein staatliches Ordnungsprinzip, in welchem Macht geteilt wird. In einem föderalistischen Staat teilen sich der Gesamtstaat (z.B. Österreich/Bund) und die verschiedene Gliedstaaten (z.B. die österreichischen Bundesländer) politische Aufgaben untereinander auf. Dabei erfüllen der Gesamtstaat und auch die Gliedstaaten bestimmte Bereiche eigenständig und gewisse zusammen. Im Föderalismus verfügen die Gliedstaaten also über eine eigene Staatlichkeit, sind aber in einer übergreifenden Gesamtheit, dem Gesamtstaat, zusammengeschlossen.
Warum Föderalismus?
Weil gemeinwohlorientierter und kooperativer Föderalismus vertikale Gewaltenteilung schafft, BürgerInnen mehr Möglichkeiten demokratischer Beteiligung bietet und Identität in einer globalisierten Welt vermittelt.
Anna Gamper, Universitätsprofessorin für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre, Innsbruck
Weil jedes Land seine Besonderheiten hat und es für diese Besonderheiten auch maßgeschneiderte, regionale Lösungen braucht.
Franz Jirka, Unternehmer und Spartenobmann Gewerbe & Handwerk der WK Tirol
Weil Wien und Brüssel für manche Entscheidungen zu weit weg sind, um alle Details zu sehen.
Werner Preindl, Personalverrechner
Weil ein Bundesland nach außen eine Marke und nach innen eine Identität bildet. Gesellschaft und Wirtschaft brauchen beides: äußeren Glanz und inneren Sinn.
Wolfgang Sparer, Leiter des Bildungsconsultings
Weil es gerade in der Corona-Krise darauf ankommt, punktgenau und auf die Region abgestimmte Präventionsmaßnahmen setzen zu können.
Cornelia Lass-Flörl, Univ. Prof. Dr. med. univ., Direktorin der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, Fachärztin für Hygiene und Mikrobiologie
Verleihung des Großen Verdienstzeichens des Landes Vorarlberg an Institutsdirektor Univ.-Prof. Dr. Peter Bußjäger
Institutsdirektor Univ.-Prof. Dr. Peter Bußjäger wurde am 19. März 2026 im Rahmen einer Festveranstaltung im Landhaus in Bregenz das Große Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg verliehen.
Neuauflage des Euregio-Kompetenzmonitors vorgestellt
Am 25. März 2026 wurde im Waaghaus in Bozen die zweite, aktualisierte Ausgabe des Euregio-Kompetenzmonitors vorgestellt.
Nicht nur ein Gschmäckle
Institutsdirektor Peter Bußjäger beschäftigt sich mit dem Gehaltsabschluss der Bundesbediensteten und Lehrern.
Veranstaltungen zum Thema Föderalismus
The Constitutional Courts of European Microstates
International Conference on the Occasion of the 100th Anniversary of the Constitutional Court of Liechtenstein
WEITERE VERANSTALTUNGENInnovationskraft der Landesverfassungen – ein Verfassungsvergleich
Am Donnerstag, den 18. Juni 2026, findet in Innsbruck die vom Institut für Föderalismus gemeinsam mit dem Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre der Universität Innsbruck, dem Forschungszentrum Föderalismus der Universität Innsbruck und dem Institut für Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht der Universität Augsburg veranstaltete Tagung "Innovationskraft der Landesverfassungen – ein Verfassungsvergleich" statt.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.
Anmeldungen sind ab sofort bis 12. Juni 2026 per Mail oder telefonisch über Frau Andrea Schafferer (andrea.schafferer@foederalismus.at, +43 (0)512 574 594) möglich.
Details zum Programm entnehmen Sie bitte der untenstehenden Tagungseinladung:
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